Beratung im Studienseminar Stade für das Lehramt an Gymnasien

 

Die Beratung hat das Ziel der Professionalisierung der Studienreferendarinnen und Studienreferendare in allen Kompetenzbereichen, sodass sie am Ende der Ausbildung hinreichend kompetente Berufseinsteiger sind.

Grundsätzlich gilt, dass Beratung im Studienseminar Stade in einer respektvollen und wertschätzenden Atmosphäre stattfindet. Mögliche Konflikte werden nach den Prinzipien von Klarheit, Offenheit und Empathie (siehe Leitbild) gelöst.

Die Ausbilderinnen Ausbilder des Studienseminars beraten die Studienreferendarinnen und Studienreferendare auf  der Basis von klar definierten Ausbildungsstandards und auf Wunsch auch im Vorfeld von Unterrichtsbesuchen.

Selbststeuerung und Selbständigkeit hat unserem Leitbild entsprechend einen hohen Stellenwert in der Ausbildung, deshalb erfolgt in den Ausbildungssitzungen eine Anleitung zur kriteriengeleiteten (Unterrichts-) Reflexion.

Nach Unterrichtsbesuchen bekommen die Studienreferendarinnen und Studienreferendare 10 - 15 Minuten Zeit, um mithilfe des seminarinternen Reflexionsbogens zur Unterrichtsbeobachtung die Selbstreflexion der gezeigten Stunde vorzubereiten.

Es ist wünschenswert, dass die Beratung durch die Ausbilder/Innen an dem von der Studienreferendarin / dem Studienreferendar formulierten Beratungsbedarf anknüpft, da Beratung immer eine spezifische, individuelle Beratung sein sollte. Um professionelles Wissen und Können systematisch aufzubauen, müssen die Hinweise der Ausbilderinnen und Ausbilder die Sicht der Studienreferendarinnen  und Studienreferendare auf die jeweils gezeigte  Praxis aber auch konsequent erweitern und vertiefen.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Studienseminars sorgen durch Setzung von Beratungsschwerpunkten, die auch im Zusammenhang mit der Entwicklung der Studienreferendarin / des Studienreferendars im Verlauf der Ausbildung gesehen werden, für Transparenz. Jede Beratung sollte mit der Formulierung eines Beratungsergebnisses (ggf. Ausbildungsaufgaben) schließen.

Das Portfolio wird für die Dokumentation der Ausbildungsaufgaben und Ausbildungsfortschritte kontinuierlich und verbindlich genutzt.

 

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